Montag, 11. September 2006

Zwischenstand

Nein, schüttele ich den Kopf. Viel wird sich da wirklich nicht mehr tun.

Wie ich bin, werde ich bleiben. Die Unstetigkeit wird mir bleiben, der schnelle Wechsel zwischen den Gefühlslagen, und das Gefühl der Taubheit zwischen den Tälern. Immer zu schnell das Interesse zu verlieren, wenn sich mir etwas, jemand, was auch immer, verweigert, und gleichfalls, wenn es mir allzu leicht zufällt, beiseite gewischt mit allzu gedankenloser Hand. Nichts zu beenden, jede Tür noch einen Spalt offenlassen, einen letzten Schlüssel am Schlüsselbund, und weiterziehen. Lauter offene Enden so vieler Geschichten, deren Anfang ich nicht mehr weiß.

Stets allzu leicht zu entflammen, abgekühlt dann wortlos zu verschwinden nicht aus Scham, nicht aus Überlegung, sondern aus schierer Gleichgültigkeit, und die Schalen des Lebens irgendwo liegenzulassen am Weg. Va banque spielen, und den Preis schuldig bleiben, wenn auch dieses Casino langweilig wird. Immer wieder packen und verschwinden und alles vergessen, was jemals war.

Das schlechte Gedächtnis wird nicht besser werden mit den Jahren. Schon jetzt Namen zu vergessen, Gesichter, Haut und Hände, irgendwo, aber das weiß ich nicht mehr. Vielleicht, mein Herz, ist es auch gar nicht wahr, denn sonst hättest du doch nicht alles vergessen, und bautest dir etwas Neues aus den faulenden Planken der Schiffe. Alle paar Jahre sich häuten zu müssen, und doch dieselbe zu bleiben auf einer anderen Bühne. Zu lächeln, zu bluten, zu spielen, weil es doch meist nur Geld ist, mit dem du spielst, nur kaltes Fleisch, und nichts Ernstes, das sich mir entzieht. Auf den Ernst zu warten, der nicht kommt. - Zieh mir die Haut ab, rufe ich ihm nach, aber er schüttelt den Kopf und bleckt die Zähne, die nur für die anderen da sind und nicht für mich.

Ein Kieselstein aus Reserve wird mir bleiben. Nie ganz dabei sein, stets einen Seitwärtsschritt entfernt, und nie deckungsgleich mit dem, was mich umgibt. Nicht wollen oder nicht können. Wer kann das wissen, zucke ich die Schultern aus Bequemlichkeit, und lebe mit dem dünnen, trennenden Faden zwischen mir und der Welt. Keine Meinungen zu haben, die ich nicht alle drei Tage vergäße, aber Nerven, die ausschlagen, wenn ein Ton zu schrill ist, eine Linie verzeichnet, oder eine Geste, ein Wort ohne Anmut. Die allzu vielen Tage, an denen ich keine Haut habe, und das rohe Fleisch mir brennt mit jedem Luftzug.

Die Melancholie wird mir wohl bleiben und der Leichtsinn dazu. Die Suche nach etwas Dunklem, nach einer gleißenden Wahrheit, die mir die Haut verbrennt, bis nur die Knochen übrig sind, weiß und rein und schweigend wie alles, was perfekt sein soll. Die Unruhe, die alle paar Jahre nach mir greift, und mich weitertreibt irgendwohin, wo vielleicht eine lächelnde Reinheit wohnt, fragloser Glaube, stumme Erfüllung, Demut, Hingabe an ein schweigendes, lichtes Meer, das sich über mir schließt.

Aber viel wird da nicht mehr kommen, und die Welt und ich werden uns einiges schuldig bleiben, was mich schmerzen würde, hätte ich es einmal erwartet und vielleicht gewünscht.

Dienstag, 5. September 2006

Auf der Freude sanftschimmernden Wellen

„Wir gehen ins Wasser,“, sagt mein Vater, fasst meine Hände und hebt mich auf seine Füße. Durch die Äste der Weiden, die den See grün verhängen, waten wir tiefer, bis das Wasser mir bis ans Kinn reicht. Mein Vater wirft mich hoch, fängt mich wieder auf, dass das Wasser spritzt, und ich halte kurz die Luft an, um zwischen seinen Beinen durchzutauchen. „Mach das Walross!“, kreische ich, und mein Vater wirft sich ins Wasser, das die Tropfen bis in die Zweige der Bäume spritzen, und funkeln in der weißen Junisonne wie der Glitzergürtel meiner Mutter, den ich manchmal umbinden darf, wenn sie sich schminkt.

„Kuck mal!“, rufe ich dem Walross zu, und schlage mit den Armen auf das Wasser, dass es spritzt wie der Springbrunnen im Kurpark. „Nicht ins Tiefe“, zieht mein Vater mich zurück, hebt mich auf seine Schultern und springt in die Höhe. Auf dem Rücken meines Vaters darf ich sitzen, der ein paar Meter hin und her schwimmt. „Jetzt bist du ein Seepferd!“, feuere ich ihn an, und mein Vater wiehert ein bißchen, wie es die Seepferde tun, wie er mir versichert.

Der Herbst aber verschließt die Pforten des Wassers. Verzaubert, abgeriegelt durch die Spinnweben, die die Feen des Nachts über das Wasser spannen, schläft der See und träumt goldene Träume, müde fließend, und die Blätter der Weiden kreisen versonnen an der Oberfläche, um langsam zu versinken. Der kalte Nöck, von dem mir mein Vater vorgelesen hat, wandert auf dem Grund des Sees herum und baut sich aus ein Haus aus den Ästen, die die Herbststürme von den Bäumen reißen, und legt sich schließlich zur Ruhe unter einer Eisdecke, die eines Morgens, eine zarte Membran, den See überspannt. - Nicht aufs Eis gehen, warnen die Erwachsenen, denn unter der Oberfläche ist der Wassermann hungrig, wenn er erwacht, und hat seine Fallen schon gestellt. Kinder würde er verzehren, flüstert die Nachbarstochter mir zu, wie er schon den Hund der dicken Lehrerin gefressen hätte, der eines Morgens über den Zaun gesprungen war und im See ertrank.

Erst, wenn das Eis knackt und stumpf wird, wenn die Kälte länger als drei Wochen währt, ist der Riegel dicht genug, der den Wassermann verschließt. Knurrend, aber sicher verwahrt unter dichtem Eis muss der Nöck zuschauen, wie mein Vater die Schlittschuhe mit Speck abreibt und mich vorsichtig an beiden Händen auf den See führt. „Einen Fuß nach dem anderen!“, ermahnt er mich und lässt mich vorsichtig los. Weiter zur Mitte des Sees laufen die Großen, die schon zur Schule gehen, und werden so schnell, wie ich es mit dem Fahrrad noch nicht bin, obwohl die Stützräder abgeschraubt sind. Ab und zu heben sie sogar ein Bein hoch, drehen sich und schießen im Zick-Zack an mir vorbei. - „Dass will ich auch!“, zeige ich auf ein Mädchen, das besonders gewandt über das Eis gleitet. „Wenn du größer bist.“, tröstet mich mein Vater und hebt mich auf, wenn ich wieder und wieder ausgleite. Es gebe Bratäpfel, reibt er mir die Hände, die trotz der Handschuhe rot und kalt werden, und zieht mich vom Eis und nach Hause.

Die Pirouetten aber werde ich niemals drehen, immer falle ich um, und eines Tages packt auch noch der Wassermann seine Sachen und hinterlässt das Wasser leer. Mein Vater, sagt er, geht nur noch selten schwimmen, und ich war den ganzen Sommer lang nicht am See, bis nun der Herbst die Blätter auf die Straßen fegt, und nur die Spinnweben bleiben.

Montag, 4. September 2006

Auf meiner Lider Blaugesänge

Jetzt schlafen, denke ich und schließe die Augen für einen Moment. „Ihr Fahrausweis, bitte?“, reißt mich ein grell geschminktes Mädchen wieder hoch, und ich öffne blinzelnd meine Tasche. "Ich bin noch da.“, flüstert der Schlaf auf meiner Schulter, lässt die Beine baumeln und legt den Kopf sanft an meine Wange. – „Ich muss doch erst heim.“, wedele ich ihn weg, und er kichert leise, fast verschwörerisch und erzählt mir von allen meinen ungeträumten Träumen: Vom Meer, das in der Mitte der Nacht wie schwarzes Gold an die Klippen schlägt, von stinkenden, fleckigen Weiden, meinem eigenen, blaugeäderten Himmel und dem Frieden der nächtlich grasenden Stiere.

„Danke.“, sagt die Kontrolleurin zu mir und schwenkt ihren Kopf ein wenig kokett zur anderen Seite des Abteils, wo ein alter, schon ganz in sich zusammengekrochener Mann in seinen Taschen wühlt. – Vielleicht hat er vergessen, wo sein Fahrschein steckt, denke ich, aber die Augen fallen mir wieder zu. Der Schlaf setzt sich schwer auf meine Gedanken und zieht sie zu sich, wo sie sich auflösen, wenn seine Hand über ihren Rücken streicht. "Einen Moment bitte.", sagt der Alte, gräbt in den Hosentaschen und in einer Plastiktüte, während die Kontrolleurin abwechselnd mit dem rechten und dem linken Fuß ein wenig wippt. Schließlich schüttelt der alte Mann den Kopf.

„Dann kommen’se mal mit.“, fordert die Kontrolleurin den Alten auf, der immer wieder den Kopf schüttelt, als würde er seine Fahrscheinlosigkeit aus der Welt schaffen können, wenn er nur energisch genug bestreitet. - Nein, wehrt sein Kopf ab. „Ich komm‘ ja schon.“, antwortet er schließlich der Kontrolleurin, die ihn nochmals auffordert, unterbrochen von meinem Schlaf, der irre Geschichten über den Alten erzählt, grelle, bizarre Lieder über alles und nichts, bis die Bahn einfährt. Auf dem Bahnsteig bleibt der alte Mann mit der Kontrolleurin stehen, und ich laufe gemächlich die Treppe hoch und über die Ampel nach Hause, wo der Schlaf wiederum auf der Schwelle sitzt.

Da bist du ja endlich, gehe ich in die Knie, ihm den Kopf zu streicheln, ihn auf den Schoß zu nehmen und mit mir ins Bett. Schlafe bei mir, bitte ich ihn, und haste ihm nach, der immer ein, zwei Schritte vor mir über die Dielen springt, sich umschauend nach mir, als wolle er mit mir spielen.

Bleib stehen!, rufe ich ihm zu. Aber nun, kräht er, wolle er nichts mehr von mir wissen. Hektisch, gefleckt von hastiger, zuckender Betriebsamkeit, laufe ich hinter ihm hin und her, von der Küche ins Bad, vom Schlafzimmer an den Esstisch, aber der Schlaf, der Schlaf hat mich verlassen.

Dienstag, 29. August 2006

Das Abgeordnetenhaus und ich

Ich persönlich interessiere mich ja dermaßen wenig für Politik, dass ich im Nachhinein nicht einmal werde behaupten können, keinerlei Verantwortung für was-auch-immer zu tragen. Statt dessen werde ich vermutlich den Frager, falls mal einer vorbeikommt, um herauszufinden, wie eigentlich alles so kommen konnte, wie es gekommen sein wird, aus großen Augen anschauen und ein wenig herumstottern, weil es mir in diesem Moment vermutlich ein bißchen peinlich sein wird, dass ich keine Ahnung habe, wovon er redet.

Vielleicht gebe ich auf bohrende Nachfragen sogar zu, dass ich nicht nur keinen Fernseher besitze, sondern auch kein Radio, die Tageszeitung aus Desinteresse abbestellt habe, und nur noch die ZEIT ins Haus kommt, die ich aber nicht lese. Nachrichten im Internet verfolge ich auch nicht, weil ich dazu nicht komme, und die wenige verfügbare Online-Zeit vollständig dabei draufgeht, nachzuschauen, was denn die virtuellen Nachbarn so treiben, wer umzieht oder wer sich mit wem trifft und so, und was Leute machen, die ich gar nicht kenne, also nicht einmal virtuell, das ist mir eigentlich – also so wirklich..... also das ist mir eigentlich egal.

"Aber Fräulein Modeste!", wird der politisch besorgte Frager sich die Haare raufen. Das könne doch nicht sein, dringende Probleme warten unruhig mit den Füßen scharrend darauf, bewältigt zu werden. Zum Beispiel wird die Welt immer wärmer, die Polkappen schmelzen die ganze Zeit, die Deutschen schicken ihre Kinder ohne Frühstück in die Schule, und auf den Stränden der Welt liegen japsende Wale. Unschuldige Ziegenhirten werden in ausländischen Kellerverliesen so lange an die Decke gehängt, bis sie demokratisch werden, während islamistische Maschinenbaustudenten eines Tages die U 2 in die Luft sprengen werden. – "Kann ich ja ohnehin nichts....ist auch nicht mein Job.", murmele ich dann und versuche, mich dem unangenehmen Gespräch zu entziehen. "Sollte man mal...habe ich aber keine Lust zu.", winde ich mich ein wenig, dann aber, dann wird die Macht der Erinnerung über mich kommen, und ich werde dem Frager die Wahl 2006 entgegenhalten. Denn die Politik und ich, trumpfe ich auf, das häte nur schiefgehen können, und er könne ganz froh sein, dass ich mein destruktives Potential rein privat auslebe.

Die Abgeordnetenhauswahl 2006 also. Als Friedbert Pflüger regierender Bürgermeister werden wollte. „Friedbert wer?“, wird der Frager insistieren. – „Nicht wichtig.“, winke ich ab, weil mein Gedächtnis auch nicht das Beste ist. - „Und was war mit der Abgeordnetenhauswahl?“, wird der Frager weiter fragen, und ich werde mich räuspern. „Hm.“, sage ich dann. Und dann murmele ich etwas vom Wahlomaten.

„Wahlomat?“, wird der Frager nachhaken, und ich erkläre, dass das so ein internetgestütztes...also so eine Website, da gibt man ein – also, man kann da seine Meinungen eingeben, und dann wirft der Wahlomat aus, was man wählen soll. – „Und?“, wird der Frager seinen Bleistift zücken, und ich druckse noch ein bißchen herum. „Tja.“, sage ich dann, und gebe zu, den Wahlomaten aus laiuter Langeweile bedient zu haben. Ein Ergebnis ist natürlich auch dabei herausgekommen, und ich hatte schon fast ernsthaft vor, doch mal wieder wählen zu gehen, wenn das nun doch so einfach geworden ist mit der politischen Meinung, aber dann, dann hätte ich auf dem Weg zur U-Bahn ein riesengroßes Plakat mit dem riesengroßen Kopf des Chefs der ganzen Truppe drauf gesehen, die ich wählen sollte, und es mir spontan anders überlegt.

"Die kriegen meine Stimme nicht!", schwor ich morgens um acht angesichts des zähnebleckenden Herrn und seiner parteibefreundeten Kollegen, und vergaß Wahlomat wie Abgeordnetenhaus auf der Stelle.

„Was ist denn nun dabei heraugekommen?“, wird der Frager eine letzte Frage stellen, aber da werde ich abwinken, und gehe schnell woandershin, denn einige Dinge - nicht wahr - sind und bleiben einem ja ein wenig peinlich.

Sonntag, 27. August 2006

Das Tiefkühlschwein

Berlin, liebe Leserinnen und Leser, bietet vielerlei Attraktionen, und von den Kroatischen Kulturtagen bis hin zu einem regen Vortragswesen, welches dem geneigten Besucher etwa die Zubereitung von Moorschnucken oder das Innere des kretischen Wohnhauses nahebringt, haben Besucher wie Einheimische vielfältige Möglichkeiten, ihre Freizeit ebenso interessant wie lehrreich zu verbringen. Sofern Sie in Berlin wohnen, haben auch Sie daher sicherlich einen eng gefüllten Terminkalender, indes möchte ich nicht versäumen, Ihnen eine Attraktion des an Sensationen reichen Bezirks Mitte besonders ans Herz zu legen.

Als ein regelmäßiger Besucher der Lesungen, welche das freundliche Fräulein Wortschnittchen und ich gelegentlich zu veranstalten pflegen, ist Ihnen das Café LassunsFreundebleiben natürlich ohnehin ein Begriff, und vielleicht kaufen auch Sie Ihre Lebensmittel regelmäßig dort um die Ecke im Kaisers Markt am Teutoburger Platz, den aufzusuchen ich Ihnen hiermit wärmstens empfehle.

Betreten Sie also den Markt, durchqueren die äußerst mittelmäßige Gemüseabteilung, streben entlang der Kühlregale dem hinteren Ende des Selbstbedienungsmarktes zu und bleiben vor der hintersten Tiefkühltruhe stehen. Hier können Sie gefrorene Enten kaufen, ganzjährig sind Teile von Hirschen und Gänsen erhältlich, Hühner aller Größen und Beschaffenheit warten auf den Geflügelfreund, und so stand auch ich letztlich vor dem Tiefkühlfleisch und erwog den Kauf eines Suppenhuhnes. Rechts von mir lagen also die Hühner. Links aber lag ein Schwein. Ein Ferkel, genau gesagt, etwa einen halben Meter lang, unzerteilt, wie Spanferkel zu sein pflegen, und mit Kräutern eingerieben.

Die Augen hatte man dem armen Tier entnommen, die Ohren lagen angelegt, und der Rüssel streckte sich dem oberen Rand der Tiefkühltruhe entgegen, als wolle das Schwein nach Luft schnappen. „Da liegt ein ganzes Schwein.“, sprach ich ein wenig irritiert zum geschätzten Gefährten, und strich mit der Hand über des Ferkels Flanke. „Spanferkel. € 153.“, stand auf dem Schild, das auf der Plastikumhüllung des Ferkels prangte, und für einen kurzen Moment, einen sehr kurzen Moment, überlegte ich, maß das Schwein von vorn bis hinten mit meinen Augen, um festzustellen, dass es sicherlich nicht in den häuslichen Backofen passen würde. Außerdem mag ich kein Schweinefleisch, was gleichfalls gegen den Kauf zu sprechen schien.

„Vielleicht grillen und Leute einladen?“, unterbrach der J. meine Überlegungen. „Willst du das essen?“, fragte ich, und versuchte, das Schwein anzuheben. „Ach was.“, wies der J. den Verzehr des Schweines zurück, und wandte sich ab. Das Schwein sah uns mit gefrorenem Blick hinterher auf dem Weg zum Käse.

„Das Schwein ist immer noch da!“, rief der J. mir selbigen Ortes eine Woche später zu, und berührte das tote Tier vorsichtig mit einem Fingernagel. "Tatsache!", sprach ich, und überlegte, welcher Art wohl der Kunde sein müsste, der dieses Tier kaufen und zubereiten würde.

Am Samstag drauf aber weilte ich fernab der Stadt, ging nicht einkaufen, und so kann ich nicht versprechen, dass sich das Schwein nach wie in der Tiefkühltruhe befindet, wenn Sie zum Teutoburger Platz fahren, um den wohl einzigen Supermarkt der ganzen Stadt aufzusuchen, der bewogen von Gott-weiß-welchen Überlegungen ganze Spanferkel ins Sortiment aufgenommen hat, was beinahe so erstaunlich ist, wie wenn jemand dieses Tier tatsächlich kaufen würde und brät.

Sollten Sie sich der Sache annehmen, schreiben Sie mir einfach eine Mail. Ich komme dann vorbei und werde Sie und das Schwein photographieren.



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